Design und Gestaltung
von
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Responsive Design, mobile Webshops, Tablet und Onlineshop

Responsive Design für Onlineshops

Für Onlineshops wird es immer wichtiger, auf allen Internet-Kanälen aktiv und präsent zu sein. Kunden nutzen heute nicht mehr ausschließlich nur den Computer, sondern informieren sich gezielt auch mit ihrem Smartphone oder Tablet. Viele Onlineshops nutzen jedoch noch Shopdesigns, die lediglich für Computer und Laptops optimiert sind, wodurch die Darstellung in anderen Endgeräten eher mangelhaft ist. Das Stichwort zur Lösung dieses Problems heißt Responsive Webdesign.


Die Bedeutung von Responsive Webdesign für Webshops

Was ist Responsive Design überhaupt?

Als Responsive Webdesign bezeichnet man eine Technik, die es ermöglicht, das Layout einer Website so flexibel wie möglich darzustellen. Diese Flexibilität ermöglicht die Darstellung von Websites wie Onlineshops auf allen Endgeräten, wie Desktop, Laptop, Smartphone, Tablet oder internetfähigen TV-Geräten. Für die Umsetzung eines Responsive Designs werden die Sprachen HTML5 und CSS3 benötigt. Über so genannte CSS Media Queries wird die Website dann an die jeweilige individuelle Bildschirmgröße und Auflösung angepasst.




Gründe für Responsive Webdesign

Das Nutzerverhalten hat sich seit der Marktreife von Smartphones und Tablets teils deutlich gewandelt. War man früher noch fest auf den Computer beschränkt, lässt sich heute durch mobile Endgeräte von nahezu überall im Internet surfen. Für Onlineshops bedeutet dies vor allem, dass Kunden heute mehr Möglichkeiten haben, sich über Produkte zu informieren. Das kann die Suche nach Informationen oder neuen Produkten im Bett, auf der Gartenschaukel oder bequem auf der Couch sein oder auch am See, in der S-Bahn oder auch im Einkaufscenter.


Für viele Shopbetreiber kann eine vernünftige Umsetzung des Shopdesigns für mehrere Endgeräte also bedeuten, mehr Interessenten und damit Kunden zu gewinnen. Der Trend in der mobilen Nutzung zeigt außerdem deutlich nach oben, so dass in Zukunft mit deutlichem Zuwachs gerechnet wird. Tablets werden beispielsweise schon heute recht häufig für das Online-Shopping benutzt, wobei die Zielgruppe noch relativ jung ist.


Ein ebenfalls nicht uninteressanter Punkt ist, dass Suchmaschinen Webseiten honorieren, die für die jeweiligen Endgeräte optimierte Seiten anbieten. Der Effekt ist hier, dass Nutzer, die eine gut navigierbare und gut aussehende Seite besuchen länger auf ihr bleiben und somit weniger Absprungraten und eine höhere Besuchsdauer auslösen.


Ein weiterer möglicher Grund für Responsive Design ist der Kostenaspekt. Einige Onlinehändler, die im mobilen Bereich mitmischen wollen, können durch solche automatisch angepassten Webseiten Geld durch die Entwicklung eigener mobiler Webseiten oder Apps einsparen. Wird nur ein Design benötigt, kann sich der zeitliche und finanzielle Aufwand gegenüber eigenständigen mobilen Webseiten deutlich reduzieren, auch wenn die Entwicklung solcher Responsive Templates nicht immer günstig ist.


Anforderungen an Responsive Design für Onlineshops

Die Hauptanforderungen ist logischerweise, dass ein Onlineshop auf den meisten Endgeräten optimal nutzbar ist. Das bedeutet, dass die Menüführung intuitiv ist, Schriften und Grafiken gut erkennbar sind, Eingabefelder gut sichtbar sind, alle Informationen verfügbar sind und natürlich auch, dass der Onlineshop eine gute Performance hat.


Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Responsive Designs

Webdesign-Experten, die sich viel und häufig mit Responsive Webdesign auseinandersetzen, werden allerdings auch einige wunde Punkte benennen. Einige Probleme können beispielsweise bei den Ladezeiten auftreten. Mitunter ist der Empfang oder die Internetverbindung unterwegs nicht optimal, so dass der Seitenaufbau sich in die Länge ziehen kann. Für die Usability des Onlineshops kann es somit notwendig werden, bestimmte Bilder zu entfernen oder zu optimieren. Durch die stetig zunehmende Verbreitung von WLAN ist das Problem der Ladezeiten womöglich jedoch auch nur noch ein Zeitliches. In Bahnen und einigen Bahnhöfen, Cafés und Restaurants, Universitäten oder anderen Hotspots ist heute schon für eine gute Internetverbindung gesorgt.


Einige Shopsysteme tun sich recht schwer bei der Umsetzung von Responsive Designs. Hier sind unter Umständen auch tiefergehende Programmierarbeiten erforderlich, wenn eine gute Usability gewährleistet werden soll. Für etablierte Shopsystem-Anbieter wie xt:commerce, Oxid, Shopware oder Magento stehen allerdings bereits recht gute Lösungen zur Verfügung.


Fazit

Die Optimierung des eigenen Onlineshops für viele Endgeräte hat durchaus viele Vorteile. Auch wenn der Kauf eher am Rechner getätigt wird, findet die Suche nach Produkten vermehrt über Smartphone und Tablets statt. Ob und wann jedoch ein Responsive Design in Betracht kommt, hängt u.a. von der Zielgruppe, von der Art des Unternehmens und nicht zuletzt von den Kosten ab.


Weiterführende Links:
Testmöglichkeit für Responsive Webdesign


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